Arbeitskreis Siedlungsentwicklung, Stadtbild und Infrastruktur

Berichterstatter: Baudirektor DI Weitzer

 

Weitzer: die AG hat beim ersten Schritt Reflektion gefunden auf das, was der Hr. Haselmeyer schon am Vormittag gesagt hat. Es haben sich wesentliche Teile der Diskussionsbeiträge hier am Tisch um diesen Aspekt der Verräumlichung", der Schwerpunkte im Raum all dessen, was Sie jetzt auch in den verschiedenen Arbeitsgruppen hier angeführt haben, darum hat es sich gedreht, also diese räumliche Schwerpunktsetzung, wo sich welche Funktionen manifestieren werden.

Der 2. Punkt, der stark geprägt durch die Teilnehmer war, ist das Thema Lebensqualität, Wohnwert und die Messbarkeit von Lebensqualität. Es ist da die Frage aufgeworfen worden nach Instrumenten und Kriterien, um das festzustellen. Dem werden wir jedenfalls nachgehen.

Es ist dann das Thema andiskutiert worden, Ausnutzung von vorhandenem, gewidmeten Bauland versus individuelle Interessen, die es einfach gibt. Es ist das einer der typischen Interessenskonflikte, die heutzutage in der Raumplanung, Raumentwicklung da sind und in dem Kontext ist die Frage gefallen, ob mehr Dichte im Wohnbau automatisch einen reduzierten Erholungswert bedingt. Diese Frage wurde nicht abschließend beantwortet. Es wurde aber darauf hingewiesen, dass es stadtnahe Erholungsräume in ausreichendem Maß weiter geben soll. In dem Kontext war dann auch die Rede von einer ausgewogenen Gesamtentwicklung des Stadtgebietes, d.h. die unterschiedlichen Interessen und Aspekte, die es gibt, entsprechend einfließen zu lassen, dass dann auch dieses große Gesamtbild, die Vision zustande kommt. Sie erinnern sich an die Katze. Und da muss man sich auch für diese Handlungsspielräume und Entwicklungsmöglichkeiten Optionen offen halten, damit man bis 2030 tatsächlich diese Wege und Strategien, die da noch zu formulieren sind, realisieren kann.

Ein ganz wesentlicher Punkt, der heute auch schon einige Male angesprochen wurde, ist der Begriff Transparenz", in dem Sinne von Beteiligung, Bürgerbeteiligung. Wir denken, dass mit dem Format der Zukunftskonferenz ein erster wichtiger Schritt in der Stadtentwicklung getan ist und dass dieser Aspekt jedenfalls in der Zukunft noch bedeutender werden wird, und sowohl die Politik, die Verwaltung, aber auch jene, die sich aus der Zivilgesellschaft engagieren wollen und können, noch einiges vor sich haben werden.

Eine Sache war das Thema Stadt-, Ortsteilzentren, um die in ihrer Gesamtfunktionalität hervorzuheben. Da war das Thema Nahversorgung eines, dass da ergänzt wurde, und zwei Aspekte, die auch schon genannt wurden, Kongress-, Brauhofsaal neu, und Hotelunterbringung wurden ebenso ergänzt zu unserem Bild.

Es war die Frage, was passiert denn dann mit diesen Ergebnissen. Die verstehen wir jetzt von der Arbeitsgruppe SSI jedenfalls als ergänzend zu dem, was bis jetzt erarbeitet wurde.Flipchart3