Die Offiziershäuser, ein historisch interessantes Ensemble mit straßenseitig in Randverbauung angeordnete Mehrfamilienhäuser mit 3 – 6 WE, die einen parkähnlichen Garten (mit teilweisem Gemüse- und Blumenanbau) umschließen.
1. Akt
Im Rahmen der Buwog Affäre wird das gesamte Ensemble gemeinsam mit anderen Bundesbauten verkauft und sollte (wie z.B. in Hörsching) mit einem 40 m langen Querbau und zwei Wohntürmen „zubetoniert“ werden. Ohne Konzept für Verkehr, Infrastruktur und Rücksicht auf das Ortsbild.
Lokalpolitiker stellen sich hinter die Bürger und BM. Rinke verordnet mit einstimmigem Beschluss des Gemeinderats eine zweijährige Bausperre.
Ziel: Erstellung eines Verkehrskonzepts und eines lokalen Teilbebauungsplans
Das war im Jahre 2007
2. Akt (die Jahre 2008 – 2016)
Nix geschieht
– Gemeinderatswahlen mit Änderung der Mehrheitspartei
Nix geschieht.
Die 5 Häuser im Altbestand werden verkauft, drei davon unter Einhaltung eines ensembleartigen Charakters renoviert und erhalten inkl. Dachausbau je 3-6 moderne Wohnungen mit Gartenteil und mit bis zu 2,5 Parkplätzen/WE auf Privatgrund.
Die letzte freie Parzelle soll im Einvernehmen von Verkäufer und den neuen Besitzern äquivalent und unter Beibehaltung des Ensemblecharakters verbaut werden.
Eine Privatinitiative zum Kauf des Grundstückes mit der Widmung als „Generationenpark“ in Ergänzung zu Kinderspiel- und Sportplatz scheitert am Desinteresse der Gemeinde.
Finanzierungsbedarf: Gesamtfinanzierung durch die öffentliche Hand rd. € 300.000 oder 1 % der Kosten des neuen Museums ohne Infrastruktur, Parkhaus, Unterführung etc.
3. Akt ( Jahr 2016)
Jänner 2016 wird von der Behörde eine Bauverhandlung für ein Projekt mit 17 Wohnungen anberaumt.
Da über 8 Jahre weder ein Teilbebauungsplan noch ein Konzept für den fließenden oder ruhenden Verkehr konzipiert wurde, nutzt der Bauwerber entgegen seinen Versprechungen den gesamten noch vorhandenen Freiraum rücksichtslos als Bauplatz aus.
Der Baudirektor fordert kein Ortsbildgutachten und ist mit einem Parkplatz/WE zufrieden.
Es hagelt Einsprüche der Anrainer auch wegen vieler formaler Fehler der Einreicher, wegen Falschdarstellung der Pläne, mangelhaftem Ausstecken etc.
Die Bauverhandlung wird unterbrochen, um die Planung den gesetzlichen Vorgaben anzupassen und um ein Ortsbildgutachten einzuholen.
Der Bauwerber rodet ohne Genehmigung den Bauplatz von über 8 m hohen und bis zu 70 Jahre alten Baumbestand und Fliederbüschen und seine Bagger „planieren“ ohne Vorwarnung bzw. vorherige verständigung mit ihren Raupen die Blumen und Gemüsebeete und sogar Gartenmöbel der Anrainer, die dort mit Genehmigung des Grundeigentümers bis „auf Widerruf“ den „Generationenpark“ genutzt hatten.
Damit wird ein Vogelparadies sinnlos zerstört.
Angepasste Verbauung ? Angepasste Bebauungsdichte ?
Ansichten mit Nachbarn, die Gebäudehöhe der Nachbarhäuser musste nachträglich vom Bauwerber korrigiert werden.
Ansicht West aus Richtung „Am Steindl“
Rote Linien: Aussteckung durch den Bauwerber auf dem Grundstück
Schwarze Linien: Tatsächliche Verbauung aus Ansicht West
Blaue Linien: Die maximale Durchgangsbreite zwischen den Blöcken = 4 m
Grundriss Untergeschoß und Erdgeschoß
Ansicht Ost vom Kraxenweg
Argumente gegen das Ausmaß des dzt. beantragten Projekts:
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Unangemessen groß im Verhältnis zur existierenden Wohndichte
(17 Wohnungen in einem Ensemble von Mehrfamilienhäusern mit 3-6 Wohnungen)
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Dreifache Bebauungsdichte zu umgebenden Gebäuden
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Passt architektonisch nicht in das bestehende historisch interessante Ensemble
(zerstört den vom straßenseitig randständig stehenden Altbestand umschlossenen Park)
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Ein blauer Plattenbau soll neben klassische und gut proportionierte Giebelbauten „gepresst“ werden. (Ortsbild)
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Nur ein Parkplatz pro WE vorgesehen, obgleich außerhalb des Ensemblebereichs keine Parkmöglichkeit besteht.
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Fehlendes Verkehrskonzept für den fließenden Verkehr
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Lüftung der „Tiefgarage“ direkt auf den hauseigenen Kinderspielplatz.












